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Homepage des Löwenmenschen

Die Entdeckung des Löwenmenschen Die Figur - von Kopf bis Fuß Bedeutung und Deutung des Löwenmenschen und der Eiszeitkunst von der Schwäbischen Alb Die Ausstellung "Der Löwenmensch" im Ulmer Museum

Trailer zur Sonderausstellung 2013/14 Der Löwenmensch auf Reisen Kontakt und Anfahrt Links & Literatur

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Aktuelles

Neue Ausstellung im Studio Archäologie
Tod im Tal des Löwenmenschen

Knochengeschichten aus 100.000 Jahren
verlängert bis 2. Februar 2020

Das Lonetal bei Ulm ist vor allem durch seine seit 2017 zum UNESCO Welterbe zählenden Höhlen mit Eiszeitkunst wie der berühmten Löwenmensch-Skulptur bekannt. Wie menschliche Skelettreste von der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter belegen, dienten diese Höhlen über Jahrzehntausende wiederholt auch als Bestattungsplatz, als Kultstätte oder Opferplatz. Die Ausstellung erzählt spannende Geschichten rund um Entdeckung und Bergung, berichtet von Irrungen und Wirrungen der Wissenschaft - und zeigt die neuen Erkenntnisse aus naturwissenschaftlichen Untersuchungen an den Knochen zur Altersbestimmung, zur Anthropologie oder zur Archäogenetik auf, die Licht in das Dunkel der Vergangenheit bringen.

So markierte der Ausgräber der Bocksteinhöhle das über 8.000 Jahre alte Grab einer Frau und ihres neugeborenen Kindes in seinem Bericht von 1892 (Quelle: Museum Ulm)

 

Die Medienstation zum Löwenmenschen


Seit Ende April 2018 bietet das Museum Ulm seinen Besucherinnen und Besuchern über die Präsentation des originalen Löwenmenschen hinaus über eine Medienstation zahlreiche zusätzliche multimediale Informationen rund um die einzigartige Skulptur. Entwickelt wurde die Station in einem gemeinsamen Studienprojekt mit dem Institut für Medieninformatik der Universität Ulm. Über einen Touchtable sind nicht nur Fotos, Filme und Texte abrufbar, interaktiv offenbart der Löwenmensch in dreidimensionalen Ansichten sein "Innenleben" in allen Details. Zudem ist die Stadel-Höhle virtuell begehbar oder man begibt sich auf eine Entdeckungsreise durch die von der Eiszeit geprägte Landschaft des Lonetals vor 40.000 Jahren. Alle Informationen bietet die Station komplett in deutscher und englischer Sprache an.

Der Fundort des Löwenmenschen wird UNESCO Weltkulturerbe

Am 9. Juli 2017 wurde der Fundort des Löwenmenschen, die Stadel-Höhle am Hohlenstein im Lonetal, zusammen mit fünf weiteren Höhlen in der Region um Ulm (Hohle Fels, Sirgenstein und Geißenklösterle im Achtal, Vogelherd und Bockstein im Lonetal) zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

"Die Kammer des Löwenmenschen"

Nach den überraschenden Funden zahlreicher weiterer Fragmente der Statuette bei neuen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg in der Stadel-Höhle ('die entdeckung 2011') wurde der Löwenmensch komplett neu restauriert. Mit Ende der Sonderschau "Die Rückkehr des Löwenmenschen" (bis 9.6.2014) ist die Skulptur wieder in der ständigen Archäologie-Ausstellung zu sehen. Der Ausstellungsbereich ("Die Kammer des Löwenmenschen") wurde aktualisiert und umgestaltet. 

Due to surprising finds of many more fragments from the statuette during new excavations by Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg inside the Stadel-cave ('die entdeckung 2011') the Lion Man has been completely restored. After the end of the special exhibition "The return of the Lion Man" (till June 9th 2014) the sculpture is shown in the permanent archaeological exhibition. This area ("The chamber of the Lion Man") has been actualized and redesigned. 

Der Löwenmensch* auf Reisen

„Weiß der Geier! Was die Tiere uns bedeuten“, 2.10.2019 – 6.9.2020
inatura – Erlebnis Naturschau, Dornbirn (Österreich)

 

In weiteren Museen/Ausstellungen ist der Löwenmensch* dauerhaft zu Gast:

* Repliken

Noch interessant 

Lonetal

Geologie - Archäologie - Flora und Fauna - Freizeit - Info (Ulm 2011)

ISBN 978-3-86281-023-9

Das Buch ist im Fachhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.

von Günther Krämer und Kurt Wehrberger

 Führer mit umfangreichem Archäologie-Teil zu den Höhlen des Lonetales.